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RUCKZUCK EIN PAAR SCHEINE |
19.6.2006 Antananarivo, Madagaskar |
Martin: Im Dunkeln Ankunft in Madagaskar: Antananarivo. Eckhart, Leiter des Goethezentrums in Tana (= Kurzform von A.) holt uns ab. Es verläuft irgendwie alles etwas hektisch. Er fragt zweimal, ob wir alles haben, was wir bejahen, ohne dass jemand merkt, dass sich die bislang mitgereiste Akustikgitarre weder im einen noch im anderen Auto befindet. Am Ende wird sie am längsten unterwegs gewesen sein und den Madagaskaraufenthalt um ein paar Wochen verlängert haben.
Als wir zu Eckhards Pickup kommen, stehen 4 Polizisten um das Auto herum und besprechen, warum er nicht innerhalb eines gekennzeichneten Rechteckes, sondern direkt daneben geparkt hat. Er diskutiert kurz und schnell stellt sich heraus, dass die guten Herren gegen eine kleine Finanzspritze unter der Hand von einer Anzeige absehen. Am Rande des Parkplatzes winkt Eckhard etwas genervt einen der Polizisten zu, drückt ihm aus dem Fenster heraus ruckzuck ein paar Scheine in die Hand mit dem Kommentar, er habe es eilig und nicht ewig Zeit. Fenster hoch, Gas geben. Ok.
Das Hotel ist recht einfach und versprüht einen französischen Charme. Abends gehen wir auf Eckhards Empfehlung ("In Ostafrika ernährt man sich, auf Madagaskar isst man.") in ein Restaurant "Hotel de France" und essen fantastisch und sehr billig. Nicht nur die Crème brulée des Hauses findet unter uns viele Verehrer an diesem Abend. Für den nächsten Mittag hat Eckhard auf unseren Wunsch einen Trip in ein Ressort organisiert, wo wir mit dem Bus hingefahren und auch übernachten werden, um morgens eine Guided Tour zu unternehmen. |
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