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ALMOST FAMOUS

13.6.2006  Pretoria - Windhuk

Martin: Anderntags geht’s weiter nach Windhuk. Alle wieder fit. Zum Flughafen werden wir abgeholt in einem Uraltbus der deutschen Schule. Ein bisschen wie bei "Almost famous" in einem Tourbus finde ich.

Im Flieger nach Namibia - wieder ganz andere Baustelle. Wir fliegen über die Kalahari und unter uns nur gelb-braune Landschaft. Wir landen ohne Wölkchen am stahlblauen Himmel.

Die Landschaft: umwerfende Weite. In der Ferne Berge und furztrocken. Wir werden abgeholt und fahren vom 40 km entfernten Flughafen in die Stadt durch die Landschaft. Ich mache viele Fotos (die ich später wahrscheinlich ziemlich langweilig finde) mit Strasse und Steppe. Telefonmasten begleiten uns am Strassenrand. Gelbes Gras und kleine Bäume, kilometerweit. Ziemlich Cowboy-like. Man stellt sich die deutschen Besatzer zu Pferde vor hundert Jahren vor. Patrick hält sein Namibia-Referat im Bus und wir erfahren, dass das Land neben der Mongolei die geringste Bevölkerungsdichte der Welt hat.
Im Hotel auf dem Hügel filme ich Francesco bei Sonnenuntergang um 17.30 Uhr. Zwischendurch überlege ich, wie wenig Zeit bleibt, das bislang erlebte zu reflektieren. Wir sind im 3-Tages-Rhythmus unterwegs und bis jetzt in einem straffen Programm. Was vor einer Woche war, scheint so weit weg und die Eindrücke werden nicht weniger, haben wir doch noch eine interessante Tour vor uns. Gestern war übrigens Halbzeit.

Abends afrikanisch Essen. Schmeckt super finden alle. Stefan wird noch zwei Tage danach davon erzählen. Hernach im Goethe Institut in Windhuk das Spiel "D – Polen". Sehr spannend. Mit dem 1:0 platzt der Knoten.
 
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