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IN AND OUT

13.6.2006  Pretoria, Südafrika

Martin: Zurück über Johannesburg und mit dem Goethebus nach Pretoria. Wir schlafen doch nicht in einer Turnhalle, sondern in einem netten kleinen Guesthouse. Patrick ist krank. Er liegt mit grünem Gesicht und Fieber im Bett und hat bestimmt die anstrengendste Reise von uns allen hinter sich. Später auf einem Flug wird er mir sagen, wie schlecht ihm im Flieger nach Johannesburg war, als die Stewardessen bewaffnet mit Dosenluft den Flur rauf und runter liefen, um ihr Antimückenspray zu versprühen.

Am nächsten Tag geht es ihm aber schon wieder besser und sogar Farbe ist ihm ins Gesicht zurückgekehrt. Allerdings hat Tobi eine "in and out" – Nacht in Umarmung und Besetzung der Kloschüssel verbracht. Und auch Jörg scheint an diesem Morgen angeschlagen, sodass wir ohne die beiden in die Schule aufbrechen, um dort für das Konzert um 13 Uhr aufzubauen.

Patrick: Deutsche Schule Pretoria: Mir geht es besser, dafür hat es Tobi und Jörg in der Nacht erwischt. Tobi schlimmer als Jörg. Also lassen wir Tobi im Guesthouse zurück und fahren ohne ihn zum Soundcheck. Ein Schild am Schultor sagt "Willkommen Tele". Die Schule ist eine Privatschule für die Kinder der Industrieangestellten und Diplomaten. Außerdem gehen noch ca. 200 schwarze Kinder auf die Schule. Die haben es über Stipendien hierher geschafft.
 
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