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TODESJAMMING |
12.6.2006 Maputo, Mosambik |
Patrick: Der Workshop: niemand von uns (außer Jörg) hatte bisher einen Workshop gehalten und nur Wenige an einem teilgenommen. Zunächst bauen wir die Instrumente auf einer Freilichtbühne im Hinterhof des Kulturzentrums auf. Danach teilen wir die rund 30 Interessierten auf die Instrumente auf. Die meisten sind Schlagzeuger ( bei denen geht’s auch gleich los, vortrommeln, nachtrommeln), Gitarristen (Tobi erzählt, wie er zum Gitarrespielen kam) und Sänger (mit denen Francesco im Hinterzimmer sofort eine Sekte gründet).
Nur jeweils zwei sind Bassisten (die lernen bei Jörg slappen, Lick1, Lick2, Lick3...) und Keyboarder, von denen einer kein Englisch und der andere kein Deutsch spricht. Fragen, Antworten und dann im Konzertsaal auf dem Piano Stücke zeigen. Schließlich versammeln sich alle auf der Bühne und wir beginnen ein Tele-Stück ("Die Luft") zu spielen. Zwei Jungs führen ein paar Capoeira-Moves auf (nicht schlecht) und dann übernehmen unsere Schüler die Instrumente und jammen auf "Die Luft". Danach Todesjamm auf "Afrojörg".
Zu guter letzt spielen Paolo und Celeste mit Bassisten und Percussionisten (die beide in Paolos Band spielen) ein eigenes Stück – sehr schön. Dann ist der Workshop zu Ende, weil der Flieger bald geht.
Ab hier setzt meine Erinnerung aus. Ich habe was Falsches gegessen (die Erdnüsse), oder mir einen Virus eingefangen. Jedenfalls muß ich den ganzen Tag kotzen. Irgendwann landen wir in Johannesburg und werden zum Guesthouse "Jana" in Pretoria gebracht. |
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