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| » AFRIKA |
NO FILM |
12.6.2006 Maputo, Mosambik |
Martin: Katerstimmung. Wetter: milder Winter mit 20°C und Sonne. Frühstück: Obstsalat und Omelett, 5 Sterne. Viel Wasser trinken. Heute fliegen wir nach Maputo, Mosambik. Am Flughafen sehen wir in unserem Tourrider, dass sich ein Termin verschoben hat und wir noch am selben Abend spielen werden. Ups. (Fast) Alle auf dem Zahnfleisch. Aus dem Flugzeug (nach einem Landeanflug auf Maputo, bei dem uns die Münder offen stehen) ins winterlich heiße Maputo.
Stefan: Johannesburg war echt super und wir machen uns ganz schön geplättet auf nach Maputo. Ich erwarte eigentlich nicht so viel und bin dann aber vom ersten Moment an begeistert, oder "ziemlich geflasht". Ein schrecklicher Ausdruck, aber hier in Afrika sprechen wir irgendwie alle anders Deutsch.Ständig fallen der Jugendsprache zuzuschreibende Ausdrücke wie: ... Film fahren, abgehen, obergeil, oberkrass, oberplatt... . Schon der Landeanflug: vor der Küste zwei versunkene Schiffe, weiter über Wellblechhütten und die Skyline von Maputo. Der Flughafen, ebenfalls filmreif, 70er Jahre "Catch me if you can" - Style. Wir wollen das gleich festhalten und packen die Kamera aus. Aber: 10 Sekunden gefilmt und gleich Polizei am Start: "No film". Auch der Vizebotschafter lässt uns wissen, dass hier ein anderer Wind weht. Sogar die Bodyguards unseres Bundespräsidenten Köhler wurden hier ausgeraubt. Aber nicht genug, er schlägt als Programm für den morgigen Tag einen Besuch bei ihm Zuhause und Formel Eins gucken vor. Formel Eins, das hab ich mir zum letzten Mal angesehen, als noch der kleine Franzose Alain Prost im rot-weißen Marlborofahrzeug fast jedes Rennen gewann. Er sah aus wie Michel Platini und hatte ein aerodynamisches Kinn wie Michael Schumacher. Super Programm. Na dann Prost! |
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